Siegel

Aus der Vereins-Chronik

 
 

1997

  
 9. Okt.Im Café Sonnengrund kommen 13 Bürger zusammen und gründen den Verein "Baltringer Haufen - Freunde der Heimatgeschichte". 
 3. Nov.Die Gemeinde tritt dem Verein bei. Außerdem wird er in die Vereinsförderung der Gemeinde aufgenommen. 
 21. Nov.Vorstellung des Dioramas "Erstürmung des Klosters Heggbach". Es wurde aus Spenden finanziert. Der Künstler Bernhard Kempin (Böblingen) stellt das Werk vor und Dr. Otto Beck referiert zur Klostergeschichte. Im Anschluss gibt es Most und Schmalzbrot-Häppchen. 
 

1998

  
 4. MärzEintragung in das Vereinsregister. Die Gemeinnützigkeit wird vom Finanzamt anerkannt. 
  Im Neubaugebiet "Hinter den Gärten" werden mehrere Straßen nach Persönlichkeiten aus dem Bauernkrieg bezeichnet. 
 

1999

  
 16. MaiVor Vertretern des Gemeinde- und Ortschaftsrates, der Gemeindeverwaltung sowie dem Vorstand des Vereins präsentiert die Historikerin Dr. Benigna Schönhagen die Neukonzeption der Bauernkriegsstube. Sie wird unterstützt von der Innenarchitektin Margarete Kolb und Diplom-Designer Wolfgang Greter. Die Konzeption findet allgemeine Zustimmung. 
 

2000

  
  Dieses Jahr wird zum wichtigsten in der kurzen Vereinsgeschichte. Zum 475. Mal jährt sich der Bauernkrieg von 1525. Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto: "475 Jahre Kampf um Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit". 
  In den ersten Monaten des Jahres produziert der Verein einen 12-minütigen Film mit dem Titel "Der Baltringer Haufen Bauernkrieg in Oberschwaben." Er wird nach Idee und Drehbuch von Franz Liesch vom Video Team Franz Götsch in Maselheim hergestellt. Die Produktion findet durch die Kreissparkasse Biberach finanzielle Unterstützung. 
  Außerordentlich großes Echo findet die Artikelserie "Baltringer Haufen - Bauernkrieg in Oberschwaben" von Franz Liesch in der "Schwäbischen Zeitung". 
 21. MärzDr. Martin Widmann referiert im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindehaus. Das Thema lautet: "Sebastian Lotzer - der Schreiber des Baltringer Haufens. Sein Lebenslauf und seine biblische Theologie." 
 26. MärzElmar Braun wird 100.Mitglied im Verein. 
 31. MärzDer in weitem Umland bekannte Bernhard Bitterwolf kommt nach Baltringen. Im Gasthaus "zum hasen" ist es eng, als der Liedersänger unter dem Motto "Bauernelend - Bauernfreud" solo und im Chor mit den Gästen singt. 
 7. AprilDie grundlegend neu gestaltete "Bauernkriegsstube" wird wiedereröffnet. Sie trägt jetzt die Bezeichnung "Erinnerungsstätte Baltringer Haufen - Bauernkrieg in Oberschwaben". Die Festansprache hält Prof. Dr. Peter Blickle: "Baltringen im deutschen Bauernkrieg" 
 Nov.Prof. Rudolf von der PH Weingarten referiert im Rahmen einer Lehrerfortbildung über den "Weingartener Vertrag". 
 

2001

  
 MaiNeubeschaffung von Computern im Medienraum. 
 20. MaiZum Tag des Museums präsentiert Vorsitzender Paul Reuter Neuanschaffungen: Prämierte CD-Roms über den Bauernkrieg mit dem Titel "In den Wirren des Bauernkriegs" und "Jörg Ratgeb und der Herrenberger Altar" sowie "Stadt im Mittelalter". 
  Es gibt erste Überlegungen zur Ausdehnung des Museumsraumes zur Gefriere hin. Hier könnte ein Medienraum für den Film geschaffen werden. Außerdem könnten Informationen über den Baltringer Sandstein sowie über das Osterried und Moore in Oberschwaben untergebracht werden. 
 

2002

  
 11. Okt.Eintrag in den Museumsführer "Erlebnis Oberschwaben". 
 27. Okt.Aufstellung einer Ruhebank und einer Gedächtnistafel im Ried. 
 

2004

  
 15. Nov.PCs der Gemeinde werden übernommen. Beschaffung von Hardware und neue Konfiguration. 
 DezemberVerleihung der Landesehrennadel an Franz Liesch für 20-jährigen, ehrenamtlichen Einsatz für die Pflege der Erinnerung an die Geschichte des Baltringer Haufens. 
 DezemberErstmals Teilnahme am Nikolaus-Markt. 
 3. Dez. 20 Jahre "Bauernkriegstube" - "Erinnerungsstätte Baltringer Haufen - Bauernkrieg in Oberschwaben". Vorstellung des Ratgeb-Altars von Hans Kloss. Ausstellung des Ratgeb-Altars im Sitzungssaal des Rathauses. 
 

2006

  
 MärzMuseumserweiterung: Durch einen Mauerdurchbruch wird ein weiterer Museumsraum gewonnen. In Eigenleistung bereiten Ruheständler des Vereins die ehemalige "Gefriere" für die Nutzung als Museum her. 
 AprilBaltringer Haufen des Sängerbundes Laupheim besucht die Erinnerungsstätte, sie tanzen und musizieren im Anschluss auf dem Dorfplatz. 
 MaiMuseumsnacht im neuen Museumsraum mit geselligem Beisammensein, Mitternacht-Führung durch das Museum. 
 JuliDie Erinnerungsstätte wird in einer SWR-4-Sendung von Carmen Amann im Rundfunk ausführlich vorgestellt. 
 JuliDie Baltringer Haufen-Gruppe des Biberacher Schützenfestes kommt erstmals nach Baltringen und nimmt an einer Führung teil. 
 

2007

  
 FebruarBeteiligung an der Ausstellung "Hängen. Geblieben! Bauernkrieg 1525. Wer verfolgt die Spuren?" in Böblingen. 
  November Feier des zehnjährigen Bestehens des Vereins im Gemeindehaus Regina Pacis. Nach einem Rückblick referiert Josef Erath aus Mettenberg über Sagen und Legenden aus der Umgebung. Eine Grußbotschaft überbringt der Leiter des Baltringer Haufens beim Sängerbund Laupheim, Dr.Thomas Strobel. Ein geselliger Teil schließt sich an.  
 

2008

  
 Mai35 Wissenschaftler der Geologie und Paläontologie aus ganz Europa besichtigen den Baltringer Steinbruch. Bei ihrer Exkursion zum Baltringer Steinbruch informieren sich die Geologen über die Schichten der Oberen Meeresmolasse. Geführt werden sie dabei von Prof. Dr. Reichenbacher von der Ludwig-Maximilian-Universität in München. 
  Mai Erstes Treffen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bauernkriegsmuseen in Leipheim und Baltringen. Dabei vereinbaren die Museumsleiter, einen gemeinsamen Prospekt herauszugeben. 

Vereinsziele



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